NADA

NADA-Akupunktur

 

Die Ohrakupunktur nach dem NADA (National Acupuncture Detoxification Association) Protokoll ist eine Behandlungsmethode, die am städtischen Lincoln Hospital in Bronx/New York von dem Therapeuten Dr. Smith entwickelt wurde und sich außer in den USA bereits in vielen Ländern weltweit durchgesetzt hat. Bereits viele Tageskliniken, Ambulanzen, Praxen, Beratungsstellen, Reha-Kliniken und Krankenhäuser wenden diese Methode an. Die Behandlung nach dem NADA Protokoll eignet sich als Basisbehandlung von Suchtkranken, psychiatrisch Kranken und Traumatisierten sowie von Menschen, die z.B. unter Stress, innerer Unruhe, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und anderen somatischen Beschwerden leiden. Ohrakupunktur ist dabei neben einem hilfreichen Behandlungsambiente ein wesentliches Behandlungselement. Das NADA Protokoll wirkt auf die inneren Selbstheilungskräfte ein und kann Störungen im Wohlbefinden regulieren. Es lindert Entzugssymptome bei Alkohol-, Medikamenten- und Drogenentzug und vermindert das Suchtverlangen. Es wirkt entspannend bei übermäßiger Anspannung, fördert Wachheit und Konzentration bei Erschöpfung und dauernder Müdigkeit, verbessert den Nachtschlaf bei Schlafstörungen. Einfach ausgedrückt: NADA kann Sie stärker, stabiler und sicherer machen. 


Behandlungsablauf

Zur Behandlung setzen Sie sich in einen Sessel und reinigen sich mit einem Desinfektions-Tupfer die Ohrmuscheln. Es werden in der Regel 5 sehr feine Akupunkturnadeln (Durchmesser: 0,2 mm) an wirksame Akupunkturpunkte in die Ohrmuscheln (auf beiden Seiten) gestochen (ca. 0,9 Millimeter tief). Das kann einen leichten Schmerz verursachen, mitunter ist der Einstich aber auch kaum zu spüren. 

Als weitere Methode des NADA-Protokolls hat sich die Arbeit mit Magnetpflastern bewährt, die über Akupressur wirken. Hierdurch kann die Wirkung der Nada-Akupunktur vertieft und verlängert werden. Sie sollten während der Akupunkturzeit die Nadeln bzw. Magnetpflaster in Ruhe auf sich einwirken lassen: bitte nicht essen, trinken oder lesen. Zum Behandlungsende werden die Nadeln entfernt und entsorgt. Magnetpflaster können bis zur nächsten Therapie im Ohr verbleiben.